Erst sind wir mit meinen kleinen Cousinen zur Schule gefahren und haben sie dort abgeladen. Dann waren wir mit dem Pick- up unterwegs gewesen, haben Eier eingesammelt, mir wurden die Felder gezeigt und wir sind wieder zur Estancia gefahren.
Dann konnte ich"Reiten". Mein Gastvater ist neben mir hergeritten und am Anfang bin ich ganz schön gehoppelt, bis er mir erklärt hat, dass ich mich einfach nach hinten lehnen soll und entspannt mitwackeln muss. Da wurde es ein wenig besser:)
Zum Mittag saßen dann alle am großen Tisch am Kamin, die Tante hatte zusammen mit der Großmutter gekocht und dann gab es auch noch Kuchen.
Da merkte man, dass auf dem Land die Rollen noch ein bisschen konservativer sind: Die Damen kochen bis mittags bis die Gauchos kommen, waschen danach ab und backen noch etwas, während sich die Herren nach dem Speisen wieder auf die Pferde schwingen...
Am Nachmittag gab es Operationen: Den neuen Kühen wurden die Hörner abgekniffen, Kastrationen erfolgten ( die abgeschnitten Teilen wurden danach unter Gebell von den Hunden verspeist) und jede kriegte noch einmal eine gebrandmarkt. Das war vielleicht eine Aktion!
Morgen gibt es einen Ausflug in ein anderes Bundesland, das sehr sehr schön sein soll. Leider soll es morgen wieder saukalt werden und ich muss morgens um 20 vor 6 an der Schule sein.
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